2004 · 435 Minuten · mit Mihály Víg, Dr. Outyi Hoerváth, Erika Bók, Peter Berling, Miklós B. Székely, Lászlo Fe Lugossy, Èva Almási Albert, Alfréd Járay, Erzsébet Gaál, János Derzsi, Irén Szajki
"Man ist hellwach und zugleich wie in Trance, in einer Zeit erstarrt, während der Uhrzeiger sich bewegt. (...) Béla Tarrs Satantango ist eines der ganz seltenen Meisterwerke zeitgenössischer Filmkunst." (taz, 11.05.94)
"Béla Tarrs Opus lässt sich pur lesen und ist zugleich als Jahrhundert-Metapher interpretierbar." (Tagesspiegel, 06.05.94)
"Die bemerkenswerten Schwarzweiss-Bilder von Satantango vermeiden jegliche Form von konventioneller Schönheit, wodurch ein bewegendes Gefühl von Nihilismus geschaffen wird, das einen in Bann schlägt. (...) Man muss die sprödenm, meditativen Filme von Andrej Tarkowski zu schätzen wissen, um Tarr, bei dem ein starker Tarkowski-Einfluss spürbar ist, bewundern zu können." (New York Times, Oktober 1994)
"...der Film in formaler Strenge, die im filmischen Blick auf die Realität neue Räume erschliesst, das bestürzende Bild der Auflösung gesellschaftlicher und moralischer Ordnungen zeichnet; zugleich ist er eine Meditation von Zeit und Vergänglichkeit, Hoffnung und Untergang, die im Horizont von Schöpfung und Apokalypse eine metaphysische Dimension erreicht." (Ökumenische Jury Berlinale)